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Dienstag, 21. Dezember 2010

Die Qual der Wahl

Heute poste ich einerseits für mich, da mir in nächster Zeit einiges bevorsteht und sich mein Leben wohl sehr stark ändern wird und ich noch nicht genau weiß, wie ich das alles meistern soll und welchen Weg ich einschneiden möchte.

Ich poste andererseits aber auch für eine besondere Freundin. Meine Liebe Freundin A. hat momentan auch mit einer wichtigen Entscheidungskrise zu kämpfen. Ich hoffe, dass ich ihr und auch all den anderen Lesern, die evtl. zwischen zwei Stühlen stehen, mit meinem Post ein bisschen helfen kann =)


Viel Spaß beim Lesen.


                                       (Bildlink:http://www.rifty.de/images/bonus/entscheidung.jpg)

"Zuerst wurde man immer von seinen Eltern durch das Leben gebracht. Sie nahmen einem die hauptsächlichen Entscheidungen ab. Sie wussten immer, was gut für einen ist. Niemals hätte man gewagt ihre Entscheidungen anzuzweifeln. Sie waren die Richtigen. Schließlich wussten nur sie was wirklich gut für uns war. Jetzt ist es anders. Man wird älter, erwachsener und muss anfangen über sein eigenes Leben zu bestimmen. Jeder freut sich auf den Tag an dem er volljährig ist und sich nun endlich widersetzen kann. Keiner berücksichtigt die Tatsache das nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten auf einen zukommen.


Man wird ins kalte Wasser geworfen und muss nun zusehen, wie man sich wieder aus diesem befreit und sich selbst an Land zieht.



Leider kann niemand einem die Entscheidungen nehmen (Es sei denn ihr werdet bevormundet. Allerdings sprach schon Kant sapere aude“ [„Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“] und sollten wir jetzt einen Rückschritt wagen nachdem unsere Geschichte so viel erreicht hat?).
Einerseits ist das eine Qual, da man sich ständig darüber Gedanken macht, was wäre wenn. Und was wäre, wenn ich doch eher …. Andererseits ist es auch ein Segen für sich selbst leitend zu sein!


Niemand weiß was die Zukunft bringt, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Für sich und sein Schicksal. Erst wenn die heutige Zukunft unsere Gegenwart ist, können wir erkennen ob der Weg, den wir eingeschlagen haben, der Richtige war. Bis dahin vergeht viel Zeit, viel Kopf zerbrechen.


Doch ist es nicht gerade das, was unser Leben so lebenswert macht? Ist es nicht die Tatsache, dass wir diejenigen sind, die die Fäden in der Hand haben? Sollte es nicht aufregend und gut sein, einen neuen Faden zu spinnen und noch nicht zu wissen, ob dieser Faden stabil ist oder reisen wird? Sind wir unserem Leben nicht dazu verpflichtet, es zu leben anstatt es leben zu lassen?


Sicherlich ist es am Ende jeder für sich selbst der entscheiden muss, was für ihn das Beste ist.


Dennoch möchte ich allen und vor allen Dingen auch mir selbst, einen kleinen Wink aussprechen:


Das Leben tut nichts unüberlegt. Alles hat seinen Grund. Darum hatte es auch seinen Grund, warum es dich oder mich nun vor die Entscheidung stellt. Warum gerade jetzt zwei Türen offen stehen von denen nur eine betreten werden kann. Das dies gerade zu dieser Zeit an diesem Ort nur für dich oder mich so ist hat seinen Grund. Seinen ganz bestimmten Grund. Es liegt nur an uns sich zu entscheiden den Grund dafür zu erforschen oder möglicherweise für immer in Ungewissheit zu leben."

Ich wünsche euch, dass ihr den richtigen Weg einschlagt. Ganz besonders meiner Lieben Freundin. A. ich weiß du packst das. Du wirst dich richtig entscheiden, genauso wie ich weiß (zumindest glaube ich fest daran, dass ich es weiß xD ) dass ich mich auch richtig entscheiden werde. (ly)

Einen tollen Abend wünscht euch

Eure

K.

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